Und dann ist es auch schon wieder vorbei

in einer Woche. Das Weihnachten.

Die letzten Tage/Wochen kam immer wieder die Frage auf, ob es denn jetzt noch schneller war das Jahr und man stellt sich die Fragen nach Alter und Erdumdrehung und Corioliskraft.

Schon seltsam, oder? Die meisten freut es, das Weihnachten.
Endlich mal ein paar Tage frei. Endlich mal Fressen und Saufen und Geschenke. Andere machen sich nen Stress und sitzen dann trotzdem mit seligem Blick vorm am unterm Baum zu Tisch.

Ich mag das um Weihnachten – aber auch erst seit ein paar Tagen. Wenn man es dann auf die Schnelle doch noch hinbekommt, sich mit wichtigen Freunden zu treffen, die man sonst kaum sieht. Wenn man irgendwie einfach mal macht und nicht an ein Morgen denkt, auch wenn es in jeder Zelle lauert.

An Weihnachten kann man nicht seine Ruhe haben. Selbst wenn man davor flüchtet, wird man allein ob des Umfelds davon eingeholt und diverseste Sentimentalitäten verpassen einem einen Schlag in die Magengrube oder drücken auf die Tränendrüse. Andererseits ermöglicht es eben auch freudige Wiedersehen wie eben schon genannt.

Wenn man auch noch – wie ich – Weihnachten Geburtstag hat, wächst man mit der Hassliebe zu diesen Tagen. Mal ist alles super und mal ist alles doof. Und wechseln tut das auch gerne mal im 8- Minuten-Takt. Immerhin kann man sich manchmal freuen, weil die anderen sich an diesen Tagen so freuen.

Ich will Weihnachten einfach nur schön essen, an die Luft, mal in die Sauna und am liebsten nichts denken. Zum Glück fliegt die Zeit und vielleicht findet sich ja doch auch irgendwo eine Portion Ruhe.

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