Far far away

Auch wenn gegenueber von mir wild auf chinesisch diskutiert wird: ich sitze in Auckland. Im Land von Vulkanen, Farnen, Kiwis und Menschen. Von Deutschalnd aus gesehen befinde ich mich in der Zukunft. 11 Stunden derzeit. Wie das nach der Zeitumstellung am Wochenende aussieht, weiss ich noch nicht.

Morgen geht es los auf Tour zum noerdlichsten Punkt von Neuseeland. Cape Reinga. Der Ort, von dem aus die Seelen der Maoris ihre Reise in die Ewigkeit antreten. Was mir so auf der Reise begegnen wird? Bisher auf jeden Fall Massen von Deutschen…

Auckland / City of Sails

Diese Stadt hat was Faszinierendes. Sonnig, windig, alt und neu – stets steht sie im Kontrast. Sie hat was von Hamburg, Miami und einer Filmkulisse. Sie ruht auf oder um 6 Vulkanen. Wie jede Stadt muss man sie erobern. Am besten zu Fuss. Auch wenn mein Radius bisher nicht so gross war: vieles habe ich mir schon zusammengelaufen und mir vom Sky Tower aus einen Ueberblick verschafft. Da erfaehrt man auch, dass man gerade naeher an den Erdpolen ist, als an zuhause. Man kann wohl nicht weiter weg als nach Neuseeland. Ob das die Faszination ausmacht, warum so viele Deutsche hier aufschlagen? Ich selbst meide ja fuer gewoehnlich „deutsche“ Orte – hier ist es unumgaenglich. Beruhigend ist es da schon, dass man mir die Herkunft wenigstens nicht anhoert. ;)

Warum es mich schon seit Jahren nach Neuseeland zieht, vermag ich kaum zu beantworten. Ich weiss es nicht. War es, weil mich der Film „Das Piano“ so beeindruckt hat? Oder einfach der innere Ruf?

Vielleicht finde ich die Antwort in den naechsten Tagen.

Auf bald.

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