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	<title>Nonolulu°</title>
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	<description>Nonolulu ist die Insel im Ozean der sieben Meere.</description>
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		<title>Das Spiel mit den Klischees.</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um ehrlich zu sein, war ich noch nie auf einer Tattoo Convention. Zumindest kann ich mich nicht erinnern. Wenn ich also schon mal auf einer war, dann hat sie keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Über Ostern war Tattoo Convention in Hamburg. Wohl die einzige Convention dieser großen Stadt und jetzt war ich schon mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um ehrlich zu sein, war ich noch nie auf einer Tattoo Convention. Zumindest kann ich mich nicht erinnern. Wenn ich also schon mal auf einer war, dann hat sie keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen.</p>
<p>Über Ostern war Tattoo Convention in Hamburg. Wohl die einzige Convention dieser großen Stadt und jetzt war ich schon mal neugierig, das zu sehen.</p>
<p>Um aber nicht allein dort rumzueiern, schloss ich mich der Bande von Tattoo Freestyle an. Da Tattoo Freestyle dort keinen Stand hatte, war es also Freizeitvergnügen für die Crew.</p>
<p>Es ist der sonnige Ostersonntag, als wir uns treffen. Erstmal kurz Schlange stehen und durch den Sicherheitscheck &#8211; Taschenkontrolle. Dann noch ein bisschen warten, bis man durch die Kasse ist, die ersten Bekannten werden gesichtet und die Meute teilt sich auf. Ein paar rauchen erstmal eine, die anderen dürsten, die nächsten zieht es rein, zu sehen, was es alles so an Ständen gibt.</p>
<p>Ich bin beim letzten Schwung dabei. Verlieren kann man sich eigentlich nicht wirklich, die Markthalle in Hamburg ist nicht so groß.</p>
<p>Das ist also DIE Tattoo Convention in Hamburg. Alle zwei Jahre findet sie statt. Und meines Wissens immer in der Markthalle. Für das Rahmenprogramm auch ideal mit der Bühne. Für das, worum es meiner Meinung nach eigentlich geht &#8211; das Tätowieren und Präsentieren von Studios &#8211; eher ungeeignet. Stand klebt an Stand, es ist stickig und recht dunkel. Viele der Tätowierer arbeiten wie Bergarbeiter mit Kopflampen. An jedem Stand liegt vorne ein Skizzenbuch zum Rumgrabbeln und schauen, was die Herren und Damen so bieten. Zwischendrin Schmuckstände, Piercingschmuck, T-Shirts, Sea Sheppards, Klamotten und Taschen, Bücher über Tattoos, Ramsch und Tattoofarben- und nadeln.</p>
<p>Überall ist es eng, es ist ein Schieben, Durchrutschen und wirklich Muße und Muse kommen nicht auf. Die, die gerade tätowiert werden, kauen gelangweilt Kaugummi, hören Musik oder bearbeiten ihr Handy. Es fließt Bier und auch wenn es jetzt sprachlich passen würde: Blut fließt nicht wirklich.</p>
<p>Wir gehen in die obere Etage. Hier ist es noch stickiger und es ist wie unten auch reichlich unübersichtlich wer wo wie. Einen Plan habe ich auch nicht gesehen. Wir schieben uns also weiter durch, haben aber auch schnell ein Bedürfnis nach Raum und Luft. In der Eingangshalle treffen wir auch wieder auf einige von der Bande und noch andere Bekannte.</p>
<p>Wenn man sich das Publikum so anschaut, was kommt und geht, so sind es meist recht normale Menschen. Einige Rocker, ein paar Old School Rockabillies, einige Prolls, aber auch viele langweilige Normalmenschen. Uns sehe ich als Kreative an. Von denen gibt&#8217;s auch ein paar, aber sie verstecken sich recht gut. Meist dann doch hinter einem der Tische zum Tätowieren.</p>
<p>Tätowierungen kriechen aus dem ein oder anderen Kragen, spitzen aus den ein oder anderen Ärmel, zeigen sich absurd in dem ein oder anderen Gesicht, aber eins ist klar: Hier werden hauptsächlich Klischees erfüllt. Rocker- und Prolltypen. Die wilden Tätowierten.</p>
<p>So sieht es dann auch die Presse wie MOPO &#8220;Geile Häute, krasse Leute auf der Tattoo-Convention in der Markthalle&#8221; oder BILD &#8220;Corinna sticht ins Auge. &#8211; Wird sie Miss Tattoo?&#8221;.</p>
<p>Das Schöne, Künstlerische bleibt für mich in der Dunkelheit der Markthalle verborgen. Es findet sich in den Gesprächen mit den Bekannten der Crew oder im gegenseitigen Austausch. Ich frage ungläubig nach, ob das wirklich die einzige Convention in Hamburg ist, und es ist so.</p>
<p>Ich für mich weiß, dass ich zu dieser Convention nicht nochmal hingehen muss. Zu eng, zu gedrängt, zu viel Dunkel. Die Käfighaltung der Tätowierer, die dazwischen gepressten Verkaufsstände… das ist nicht meine Welt. Es ist nicht das, was ich am Tätowieren interessant finde. Die einzelnen Künstler. Die verschiedenen Stile. Wie Kunst unter die Haut gebracht wird. Die Convention in der Markthalle hat für mich keine Atmosphäre und wirkt trotz sicher hygienischer und sauberer Arbeit nicht ästhetisch. Unter diesen Umständen sich für die Ewigkeit an ein Motiv binden? Never.</p>
<p>Ein Bild, was mehrmals an diesem Nachmittag auftaucht, bleibt mir im Gedächtnis. Ein junger Mann, ca Anfang 20 läuft mit nacktem Oberkörper, sichtlich frisch gestochen mit großem Motiv durch die Menge. Begrüßt Freunde, holt sich Bier… Es ist unfassbar. Man sieht die durch die Verletzung geschwollene Haut, die Linien der Nadel wie tiefe Kratzer über seinen Oberkörper. Die Farben verwischt. Keine Folie, keine schützende Schicht von Creme. Er. In der Menge mit diesen Wunden.</p>
<p>Später sehe ich ihn wieder, sehe den Stand und den Tätowierer, es geht weiter. Ich weiß nicht, wer da nicht durchhält. Der Typ die Schmerzen oder der Tätowierer, der den Kunden immer nur partiell erträgt. Als er wieder aufsteht, kann ich erkennen das es ein abstrahierter Wolfskopf auf seinem Oberkörper wird. Vom Stil her schön. Dennoch verstehe ich es nicht, als er &#8211; frisch feucht abgewischt, wieder farbverschmiert &#8211; wieder seinen Gang vom Stand in die Menge antritt. Wohl wieder Bier holen. Das Tattoo wird noch ewig dauern.</p>
<p>Und wie war das? Man sollte keinen Alkohol getrunken haben vor dem Tätowieren?<br />
Hier gelten wohl andere Regeln. Und wenigstens füttern sie die Klischees von Journalisten und Kameras.</p>
<p>Es ist schade. Tätowieren ist so viel mehr. Ob sie gesellschaftstauglich ist, darüber lässt sich streiten. Es gibt immer noch in den Köpfen fest sitzende Vorurteile, die auch durch Berichterstattungen wie von MOPO oder düstere Conventions auch gefüttert und bestätigt werden.</p>
<p>Es ist Zeit, das Tätowieren aufzuteilen. Klar gibt es die düsteren Rocker, aber es gibt auch die, die Tätowieren mehr als Kunst ansehen. Vielleicht auch als Philosophie.</p>
<p>Schade, dass im Tor zur Welt, wo auch Tattoo-Legenden wie Herbert Hoffmann ihr zuhause hatten, diese Bandbreite noch nicht öffentlich präsentiert wird.</p>
<p><em>Herbert Hoffmann selbst schildert in einem Interview von 2007 das Mehr beim Tätowieren:</em></p>
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		<title>Ice, Ice, Alster&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 21:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und erstmal immer gerade aus. Bis in die Mitte rein. Am Morgen gegen halb elf hatte man noch Freiraum&#8230; erstmal Richtung Norden und auch gucken, ob unter dem Schnee der Nacht auch wirklich Eis ist&#8230; Spuren hinterlassen&#8230; Ice, Ice, Ambassador Wunderwelt des Eises&#8230; Und dann all way long bis zur Grenze an der Kennedybrücke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und erstmal immer gerade aus. Bis in die Mitte rein. Am Morgen gegen halb elf hatte man noch Freiraum&#8230;</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-hello.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1052" title="alster-hello" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-hello-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">erstmal Richtung Norden und auch gucken, ob unter dem Schnee der Nacht auch wirklich Eis ist&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-ice2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1053" title="alster-ice2" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-ice2-420x560.jpg" alt="" width="420" height="560" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-ice3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1062" title="alster-ice3" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-ice3-420x560.jpg" alt="" width="420" height="560" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Spuren hinterlassen&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-nnll.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1054" title="alster-nnll" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-nnll-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p>Ice, Ice, Ambassador</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-isi.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1055" title="alster-isi" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-isi-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p>Wunderwelt des Eises&#8230;</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-enclosure2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1060" title="alster-enclosure2" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-enclosure2-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-enclosure3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1061" title="alster-enclosure3" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-enclosure3-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p>Und dann all way long bis zur Grenze an der Kennedybrücke</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-border3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1057" title="alster-border3" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/02/alster-border3-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
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		<title>Weihnachten im Morgenland</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Botschafterin]]></category>
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		<description><![CDATA[Fehlen nur die Kissen auf der Fensterbank. Oder sonst nochwas?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Fehlen nur die Kissen auf der Fensterbank. Oder sonst nochwas?</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/01/geile-aersche-im-Morgenland.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1042" title="geile-aersche-im-Morgenland" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/01/geile-aersche-im-Morgenland.jpg" alt="" width="595" height="1060" /></a></p>
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		<title>HNY *****</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 09:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/01/nnll2012.jpg"><img class="size-full wp-image-1027 alignleft" title="nnll2012" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2012/01/nnll2012.jpg" alt="" width="500" height="707" /></a></p>
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		<title>Sprechanlagengespräch.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 10:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eben klingelt es an der Haustür: (Über die Sprechanlage) I: &#8220;Ja, hallo?&#8221; Mann mit leichtem Akzent: &#8220;Ist nonolulu philippinisch oder deutsch?&#8221; - I: &#8220;Eher deutsch. Suchen Sie jmd der philippinisch spricht?&#8221; M: &#8220;Ja, zur Hilfe. Welche Sprachen sprechen Sie noch?&#8221; I: &#8220;Englisch, Französisch, Spanisch&#8221; M: &#8220;A bien podemos hablar en espagnol. Tengo de translar textos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben klingelt es an der Haustür:</p>
<p>(Über die Sprechanlage)</p>
<p>I: &#8220;Ja, hallo?&#8221;</p>
<p>Mann mit leichtem Akzent: &#8220;Ist nonolulu philippinisch oder deutsch?&#8221; -</p>
<p>I: &#8220;Eher deutsch. Suchen Sie jmd der philippinisch spricht?&#8221;</p>
<p>M: &#8220;Ja, zur Hilfe. Welche Sprachen sprechen Sie noch?&#8221;</p>
<p>I: &#8220;Englisch, Französisch, Spanisch&#8221;</p>
<p>M: &#8220;A bien podemos hablar en espagnol. Tengo de translar textos in diferentes idiomas. Busco alguien que puede translar frances en espagnol&#8221;</p>
<p>I: &#8220;Ah disculpe, no soy tan bien, no puedo adiuvar.&#8221;</p>
<p>M: &#8220;Ah, OK. Buen Dia&#8221;</p>
<p>I: &#8220;Gracias, para ti tambien.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/kolibri-82.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1017" title="kolibri-82" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/kolibri-82-420x560.jpg" alt="" width="420" height="560" /></a></p>
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		<title>Save your soul &#8211; you lost it.</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 16:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
				<category><![CDATA[/// Schreibstube]]></category>
		<category><![CDATA[Aussicht]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaispeicher A. So hießt du mal. Kaispeicher A, das warst du mal. Jetzt bist du nur noch eine leere Hülle, ein Sockel, der der teuersten Baustelle Hamburgs Halt bietet. Die Idee der Elbphilharmonie ist groß, und hoch ragt inzwischen die Welle empor, einzig immer noch klafft eine offene Wunde in ihrer Mitte. Der Stapel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaispeicher A. So hießt du mal.</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/Kaispeicher_A.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1007" title="Kaispeicher_A" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/Kaispeicher_A-420x314.jpg" alt="" width="420" height="314" /></a></p>
<p>Kaispeicher A, das warst du mal. Jetzt bist du nur noch eine leere Hülle, ein Sockel, der der teuersten Baustelle Hamburgs Halt bietet. Die Idee der Elbphilharmonie ist groß, und hoch ragt inzwischen die Welle empor, einzig immer noch klafft eine offene Wunde in ihrer Mitte.</p>
<p>Der Stapel der Zeitungsartikel, die sich mit der Kostenexplosion beschäftigen, wachsen und wachsen. Verstummt sind die Anmerkungen, dass das Opernhaus in Sydney auch weitaus mehr verschlang als im ersten Kostenvoranschlag. Die Idee der Elbphilharmonie war groß. Ich sage war, denn auch wenn die Glasfassade nicht bröckelt, dann haben doch die Visionen und Bilder der Befürworter inzwischen Risse und Knicke bekommen. Der Architekt de Meuron äußerte sich in der letzten Woche kritisch und trug seine Ansichten vor dem Senat vor. Es ist von zu straffen Zeitlimits in Bezug auf die Frühpläne für die Architekten genauso die Rede, wie Bausünden, die Hochtief begonnen hat. Es gleicht einem schwarzer Peter Spiel auf offener Bühne, was das Volk, einem Tennisspiel gleich, die Köpfe von der einen Seite zur anderen Seite drehen lässt. Mal hier mal da. Wer hat nun Recht in dieser Posse und wieviel schluckt der Schlund noch? Der Schlund der Harmonie an der Elbe.</p>
<p>Kommt man in der Dunkelheit an die Ecke, so sieht man sie, deine einst so mächtigen Mauern. Deiner Kraft beraubt sollst du nun dieses große Philharmonie-Schiff tragen wie Atlas die Erde. Doch die Dunkelheit schluckt deine Last und fast kommt es einem so vor, als gäbe es nur dich. Doch der Bauzaun hält mich ab, zu dir vorzudringen und überhaupt wirkst du jetzt mehr wie ein Legoklötzchen im Großformat &#8211; ausgespuckt auf den groben Asphaltteppich neben frisch gegossenen Betontreppen. (Wenigstens sind diese vom urbanen Leben schon gezeichnet, die Spuren der Skater zeigen sich in gewachsten Kanten.) Und du? Deine Rampen fehlen, die Gleise, das alte Kopfsteinpflaster zwischen dem sich Grün hervorwagte. Deine Luken sind verschwunden und du bist in wahrem Worte dem Erdboden gleich gesetzt.</p>
<p>Vorbei die Zeit der Brache um dich, als man noch bis vor an deine Spitze gehen konnte, vorbei an den alten Kränen, und den Atem des Hafens aufsaugen. Vorbei die Zeit, als man durch Parties in dein wohl gehütetes Inneres kam und sich dort über Ebenen hinweg nahezu verlaufen konnte. Geschluckt von deiner Stärke. Isoliert von der Außenwelt. Du warst Kulisse für Geschichten, die sich ins Leben geschrieben haben. Warst ein Ausdruck der Ruhe. Ein stolzer Koloss. In der Nähe der Kehrwiederspitze. Es ist ein Synonym für den Hafen, die Sehnsucht, die Freiheit und die Heimat. Kehr wieder. Komm zurück. Zurück nach Hamburg. Zurück zu mir.</p>
<p>Für dich als Kaispeicher A gibt es kein zurück mehr. Es sind andere Visionen, die du jetzt füttern sollst. Füttern als Atlas der gläsernen Welle, der Kultur und Gäste inwohnen sollen. Dein Inneres wird die Fahrzeuge schlucken und falls die Elbphilharmonie je fertig gestellt wird, werden die Leute dir auf deinem neuen Dach lang promenieren. Aufs Dach steigen kann dir niemand mehr. Du wurdest entkernt. Lange waren etliche blaue Stützen dein einziger Halt. Jetzt wahrst du die Fassade der alten Geschichten. Und eins deiner &#8220;A&#8221; ist jetzt wie eine Trophäe im schwarzgläsernen Infowürfel an den Magellan-Terrassen ausgestellt und wacklige Schwarzweiß-Filmchen lassen deine Historie erscheinen. So war es mal. Und so blieb es, auch wenn du längst mehr kein aktiver Speicher warst.</p>
<p>Am Tag wirst du von deiner Last erschlagen, sie hat sich längst ihren Platz in der Stadtkulisse erobert. Steigt man in der Botschaft nonolulus aufs Dach, dann sieht man dich sogar auch schon.</p>
<p>Einzig in der Nacht lässt du noch die alten Geschichten aufflackern und scheinst dich gegen deine neue Bestimmung aufzubäumen. Vielleicht neigt die Baustelle deswegen zur Unvollendeten zu werden&#8230;</p>
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		<title>Beflügelt: Die Post vor Weihnachten.</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 22:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
				<category><![CDATA[/// Amtlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt ist nahezu fertig aufgebaut. Einzig Dekoschnee, ein paar Engel und Rentiere und &#8220;Ho Ho Ho&#8221; fehlen noch. Und die Tannenbäume müssen noch vom Stapel gelassen und aus ihren Netzen geschnitten werden. Die Kaufhäuser haben schon auf Weihnachtstüten umgestellt und auch der ein oder andere Dekoweihnachtsbaum lungert schon in der Ecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt ist nahezu fertig aufgebaut. Einzig Dekoschnee, ein paar Engel und Rentiere und &#8220;Ho Ho Ho&#8221; fehlen noch. Und die Tannenbäume müssen noch vom Stapel gelassen und aus ihren Netzen geschnitten werden.<br />
Die Kaufhäuser haben schon auf Weihnachtstüten umgestellt und auch der ein oder andere Dekoweihnachtsbaum lungert schon in der Ecke rum. In den Büros werden Termine für die Weihnachtsfeier geblockt.</p>
<p>Zeit auch schon, sich Gedanken über die WEIHNACHTSKARTEN zu machen. Und da kann ich nur eins sagen &#8211; und ich darf das, schließlich bin ich ein Christkind &#8211; Leute, Hände weg von den Standard-Karten, die jeder Weihnachtskartenkatalog jedes Jahr zeigt nur mit anderer Jahreszahl.<br />
Was ist Weihnachten? Alle reflektieren und werden sentimental. Und viele kommen wenigstens einmal im Jahr &#8211; und zwar um Weihnachten rum &#8211; auf die Idee, Danke zu sagen.</p>
<p>Meine Empfehlung: Sich Zeit nehmen. Gedanken machen. Ideen aufschreiben. Und dann keine perfekte, aber eine persönliche Weihnachtskarte rausschicken.</p>
<p>So wie unser Mafia-Ole letztes Weihnachten. Kein perfekter Weihnachtsbaum, aber unser persönlicher.</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/mafiaole2010.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1003" title="mafiaole2010" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/mafiaole2010-420x560.jpg" alt="" width="420" height="560" /></a></p>
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		<title>Anfeuern!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da die Klimaumstellungen im Alltag in immer größere Parabeln tendieren, weil auf nonolulu° bisher nicht geheizt wurde, in anderen Arbeits- und Wohnstätten aber sehr wohl und sehr sehr, wird heute nach erfolgreichem Kohlenholen angefeuert. Fortan begleitet mich wieder das Flammengeräusch, das Rumpeln der Kohlen, wenn sie im Ofen vor Glut zerbrechen. Das Treppenhaus wird wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Klimaumstellungen im Alltag in immer größere Parabeln tendieren, weil auf nonolulu° bisher nicht geheizt wurde, in anderen Arbeits- und Wohnstätten aber sehr wohl und sehr sehr, wird heute nach erfolgreichem Kohlenholen angefeuert.</p>
<p>Fortan begleitet mich wieder das Flammengeräusch, das Rumpeln der Kohlen, wenn sie im Ofen vor Glut zerbrechen. Das Treppenhaus wird wieder in den feinen Staub der Asche gehüllt und an mir und meiner Kleidung wird sich der ein oder andere schwarze Kohlenstaubstreifen nicht immer verhindern lassen.</p>
<p>Der Winter kann kommen.</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/anfeuern.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-998" title="anfeuern" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/anfeuern-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
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		<title>Außenalster. // An der Reling.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der November wird seinen Klischees gerecht. An diesem Sonntag hüllte er sich in Dunst und verschleierte so die Kulisse der großen Stadt. Geht man ans Wasser, dann trifft man schon auch noch die Laufenden, aber die Spazieren Gehenden sind weitaus weniger. Ich habe einen Platz gefunden &#8211; unweit des Schwanenwik &#8211; an dem kaum ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der November wird seinen Klischees gerecht. An diesem Sonntag hüllte er sich in Dunst und verschleierte so die Kulisse der großen Stadt. Geht man ans Wasser, dann trifft man schon auch noch die Laufenden, aber die Spazieren Gehenden sind weitaus weniger.</p>
<p>Ich habe einen Platz gefunden &#8211; unweit des Schwanenwik &#8211; an dem kaum ein Spaziergänger vorbeikommt und auch kein Sportler den Weg nimmt. Es ist eine kleiner Platz direkt am Wasser. Es ist, als hätte man die ganze Alster für sich. Ungestört stehe ich dann an meiner Reling, die Umweltgeräusche durch den Kopfhörer ausgeblendet, das Wasser zu meinen Füßen und den Wind im Gesicht.</p>
<p>Ruhe kehrt ein.</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/Alstermoewen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-991" title="Alstermoewen" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/Alstermoewen-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/AlsterKajak0711.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-992" title="AlsterKajak0711" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/AlsterKajak0711-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/Alsterenten0611.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-993" title="Alsterenten0611" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/Alsterenten0611-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/AlsterEntenziehen0611.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-994" title="AlsterEntenziehen0611" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/AlsterEntenziehen0611-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
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		<title>Kei konā te whakaaro</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 09:02:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Innerhalb von 2 Tagen haben die Bäume fast all ihre Blätter verloren. Und heute morgen war es richtig novemberig. &#8211; Die Hotels am Steindamm waren nur durch ihre diffusen Lichter durch den Nebel auszumachen. Deswegen, und weil ich vor einem Jahr 12 Stunden voraus war und in den Frühling schritt, einfach nur das Wecken des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb von 2 Tagen haben die Bäume fast all ihre Blätter verloren. Und heute morgen war es richtig novemberig. &#8211; Die Hotels am Steindamm waren nur durch ihre diffusen Lichter durch den Nebel auszumachen.</p>
<p>Deswegen, und weil ich vor einem Jahr 12 Stunden voraus war und in den Frühling schritt, einfach nur das Wecken des Bewusstseins:</p>
<p>Immer hungrig bleiben. Und:</p>
<p><a href="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/021111.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-986" title="021111" src="http://www.nonolulu.de/wp-content/uploads/2011/11/021111-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
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